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May 13 2012

andrelf
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andrelf
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...and it was delicious!
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April 30 2012

andrelf
20:51

April 22 2012

andrelf
19:11
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April 01 2012

andrelf
21:57

Deducing in the TARDIS at Hogwarts: Today: A lesson in German capitalisation

Die Spinnen!
= The spiders!
Die spinnen!
= They are crazy!

Er hatte liebe Genossen.
= He had kind companions.
Er hatte Liebe genossen.
= He had enjoyed love.

Sich brüsten und Anderem zuwenden.
= to gloat and turn towards other things

Sich Brüsten und Anderem zuwenden.
= to turn towards breasts and other things

Sie konnte geschickt Blasen und Glieder behandeln.
= She was adept at treating blisters and limbs.
Sie konnte geschickt blasen und Glieder behandeln.
= She was adept at giving blowjobs and handling members.

Der Gefangene floh.
= The prisoner escaped.
Der gefangene Floh.
= The imprisoned flea

Helft den armen Vögeln.
= Help the poor birds.
Helft den Armen vögeln.
= Help poor people with sex.


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andrelf
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21:37
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andrelf
21:24
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21:12
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andrelf
21:08

Nach einem Jahr bürokratischer Hürden ist die Missionarische Kirche des Kopimismus jetzt in Schweden als offizielle Religion anerkannt worden und genießt den Schutz der Religionsfreiheit durch die Verfassung. Informationen sind der Kirche heilig und Kopieren ist ihr Sakrament.

Die Missionarische Kirche des Kopimismus (Link in Englisch) ist eine religiöse Institution, die von Leuten gegründet wurde, die ihre Wurzeln in der Nachwuchsgruppe Ung Pirat der schwedischen Piratenpartei haben. Leute, die meinen, dass das Kopieren nicht nur richtig ist sondern sogar einen höheren Sinn in sich darstellt. Information ist ihnen heilig und das Verteilen und Kopieren eine heilige Handlung.


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andrelf
20:57
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March 27 2012

andrelf
22:17

Liebe Generation meiner Eltern,

März 26th, 2012 § 67 Kommentare

Ihr seid entsetzt.

Ihr seid total baff, dass eine Partei wie die Piraten 7,5 Prozent der Wählerstimmen bekommt. Ihr fragt mich, Eure Tochter und Nichte, wie das kommen kann. Wie solche Chaoten, wie Computerspinner, die kein Programm haben, außer das Urheberrecht abzuschaffen, es in ein Parlament schaffen. Ihr fragt Euch, was das für Leute sind, die solche Sonderlinge wählen. Ich erkläre Euch das jetzt mal.

Es gibt in unserem Land eine Generation von Menschen, die mit Krisen und Unsicherheit aufgewachsen ist, aber auch mit einer großen Freiheit, mit einer Fülle von Möglichkeiten und mit der Selbstverständlichkeit, sich immer überallhin bewegen zu können. Das ist die Generation derjenigen, die jetzt um die 30 oder etwas älter ist. So wie ich.

Wir haben Tschernobyl erlebt, die RAF und Glasnost, den Fall der Mauer, die Irak-Kriege, den Balkan-Krieg, das vereinigte Europa, Systemwechsel, Börsenstürze und Helmut Kohl. Wir sind in einer Welt aufgewachsen, die heile und friedlich war, aber auch ständig bedroht. Uns wurde eingebläut, gut in der Schule zu sein, um es einmal besser zu haben als Ihr, unsere Eltern. Deshalb haben wir gelernt, wir haben studiert oder eine Lehre gemacht, wir arbeiten hart, aber wir haben es trotzdem nicht besser. Denn wir haben inzwischen die vierte befristete Stelle, wir führen Fernbeziehungen über hunderte Kilometer, wir können uns nicht für Kinder entscheiden, weil wir vergeblich einen Partner suchen oder weil dann unser Arbeitsvertrag nicht verlängert wird. Wir wollen auch nicht mehr ständig dazu aufgefordert werden, Kinder zu zeugen, besonders nicht mit dem Argument, dass sie unsere Rente sichern und im Alter für uns sorgen werden, denn das tun sie nicht, wenn sie genauso leben werden wie wir.

Wir sind es aber auch gewohnt, in Freiheit aufzuwachsen und ihre vielen Möglichkeiten zu genießen. Wir gehen, wohin wir wollen; wir wohnen, wo wir möchten; wir können für 0 Cent nach Südamerika telefonieren und unsere Freunde dabei sogar sehen. Wir kommunizieren, egal wo wir sind und wann wir sind, denn wir können überall synchron und asynchron, persönlich oder anonym miteinander reden. Wir lieben diese Freiheit und wir fürchten diese Freiheit, sie ist Segen, sie ist Fluch, aber wir würden sie niemals hergeben wollen.

In den Parteien, die uns regieren, sind viele Politiker, denen Ordnung ganz wichtig ist. Sie sind älter als wir; ihre Eltern verbrachten ihre Jugend im Krieg oder in der Strenge der 50er Jahre, nicht wie unsere, im Geiste der 68er und mit Wolf Biermann. Sicherheit ist ihnen sehr wichtig. Freiheit aber ist eine Bedrohung für die Sicherheit, denn sie gebiert Ungewissheit; ihre Basis ist nur das Vertrauen.

Doch Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die Politiker überlegen sich nun, was Leuten, die wie sie sind, gut tun würde und machen danach Politik. Das ist dann Lobby-Politik. Sie wundern sich und werden böse, wenn man sie deshalb angreift – mittelbar über die Presse oder schlimmer: unmittelbar im Internet, diesen Inbegriff der Grenzenlosigkeit, der Unkontrollierbarkeit. Das Internet, das sind in ihren Augen nicht ihre Freunde, ihre Kinder und ihre Nachbarn, sondern das ist eine anonyme, tyrannische Masse ohne Ordnung und Disziplin.

Merkt Ihr etwas, liebe Eltern, Tanten und Onkel? Ich erkläre Euch, warum Menschen die Piraten wählen, und erst im siebten Absatz kommt erstmals das Wort “Internet” vor. Das ist deshalb so, weil das Piratenwählen nicht nur etwas mit dem Internet zu tun hat. Das Internet gehört zwar irgendwie dazu, aber das Gefühl und die Lebensweise, die dahinter stecken, bestehen aus mehr.

Liebe Generation meiner Eltern, « Draußen nur Kännchen
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March 25 2012

andrelf
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Science Slam (1. Platz): Das Darmrohr
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andrelf
16:38
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March 23 2012

andrelf
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Do You Watch Porn? - YouTube
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andrelf
18:41

March 21 2012

andrelf
20:59
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monkey island
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March 19 2012

andrelf
22:05
still regret that night...
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22:04

Überraschung, Überraschung: Studie kann Hellseherei nicht nachvollziehen

Vor kurzem hatte eine Studie von Daryl Bem, Professor emeritus an der Cornell University, für sagen wir mal: “milde Aufregung” gesorgt.

Dieser hatte behauptet, dass “Präkognition” – also die Fähigkeit, in die Zukunft zu blicken -, existiert. Mit seinen Experimenten an 1.000 Versuchspersonen wollte er gezeigt haben, dass diese besser bei Tests abschnitten, wenn sie im Nachhinein “übten”.

Natürlich fanden sich sofort Kritikpunkte an der Studie, aber wie es nun in der Wissenschaft so üblich ist, wurde das Wichtigste Experiment unabhängig wiederholt, um Nachweise für den genannten Effekt zu finden. Jeder Skeptiker wird wahrscheinlich ob des Ergebnisses total verblüfft sein: “Nichts.”

Der Effekt, den Bem beobachtet hatte, konnte nicht repliziert werden. Wiederholbarkeit ist jedoch eines der Hauptkriterien wissenschaftlicher Experimente und ohne Wiederholbarkeit hat man “Nichts”.

Bem selbst ist davon wenig beeindruckt. In einem Kommentar schrieb er, es sei “premature to conclude anything about the replicability” und vor allem:

But there is one potential difference they fail to discuss: The possible effects of experimenter expectations and attitudes about the experimental hypothesis—as demonstrated by Robert Rosenthal in mainstream psychology several years ago. This has also been found to be a source of non-replication in psi experiments. Even if the principal investigator is not the actual experimenter, he or she can easily transmit skepticism and negative expectations to the actual experimenters …

Mit anderen Worten: die Skeptiker seien voreingenommen an die Sache herangegangen und hätten so das Ergebnis negativ beeinflusst.

Also, da haben wir auf der einen Seite ein dubioses Ergebnis, das sich nicht mit unserem Erkenntnisstand vereinbaren lässt. Aber das Ergebnis, das zum aktuellen Wissensstand passt, soll durch Voreingenommenheit verfälscht sein.

Ernsthaft? Dieses Argument wollen Sie vorbringen, Professor Bem?

Die Autoren der Studie antworten auf diese und andere vorgebrachte Argumente in einem eigenen Kommentar, in dem sie ihre Vorgehensweise erklären und zu den Vorwürfen von Bem Stellung nehmen.

Spannend ist noch zu erwähnen, dass die Studie ebenfalls beim Journal of Personality and Social Psychology – dem Journal, das auch Bem publiziert hatte – eingereicht und dann abgelehnt wurde, da es “nur” eine Replikation eines Experiments sei.

Einer der Autoren der Studie (Ritchie) zeigt sich bestürzt:

“There’s a real problem with finding shocking findings and then not being interested in publishing replications,”

Es zeigt das Problem des Publikationsbias sehr schön. Journale sind nicht interessiert an Studien mit negativen Ergebnissen – speziell solchen, die einfach nur vorhergehende Ergebnisse prüfen. Nur Erfolge zählen, Misserfolge sind nicht erwünscht. Auch weitere Versuche, das Papier zu veröffentlichen, schlugen fehl, diverse Journale lehnten ab. Besonders pikant die Ablehnung durch das “British Journal of Psychology”, da dort Bem selbst einer der Reviewer war. (Der Bock zum Gärtner …)

Die Autoren waren dann sehr erfreut, dass sie ihre Arbeit schließlich beim Open Access Journal PLoS ONE(Public Library of Science) veröffentlichen konnten.

Der Guardian berichtet sehr umfassend darüber.

Weitere Wiederholungen der Experimente werden sicher durchgeführt werden und die uns Esowatchern innewohnenden hellseherischen Kräfte lassen uns ganz klar vorhersehen, dass auch weiterhin keine hellseherischen Kräfte gefunden werden.

Was die Journale und ihre Publikationsstrategie angeht, so zeigt dieses Beispiel einmal mehr, dass Änderungen notwendig sind. Wir haben ja schon öfter über die Journal/Publikations/Open Science-Thematik geschrieben; es steht zu hoffen, dass Publikationsbias irgendwann der Vergangenheit angehört.

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March 14 2012

andrelf
07:05
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Hahn - Spill-Proof Beer - YouTube
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